ToolRadar

KI für Unternehmen & Marketing

BusinessZuletzt aktualisiert:

Künstliche Intelligenz für Unternehmen einzusetzen bedeutet meist etwas anderes als die private Nutzung eines Chatbots: Es geht um Auftragsverarbeitungsverträge, Serverstandort, Mitarbeiterschulung und die Frage, welche Daten überhaupt in ein KI-Tool eingegeben werden dürfen. Gleichzeitig ist der mögliche Nutzen groß – von schnelleren Marketing-Texten über automatisierten Kundensupport bis zu Auswertungen, die sonst viel manuelle Arbeit kosten würden. Diese Kategorie richtet sich an Selbstständige und kleine bis mittlere Unternehmen, die KI-Tools rechtssicher und mit klarem Blick auf den tatsächlichen Nutzen einführen wollen – ohne Buzzword-Bingo. Wir zeigen dir den Einstieg in die passende Tool-Auswahl und gehen am Beispiel von ChatGPT konkret auf Auftragsverarbeitungsvertrag und DSGVO-konforme Nutzung ein; unser DSGVO-Check hilft zusätzlich bei der ersten Einschätzung eines einzelnen Tools.

Kurzantwort

Welches der 14 Tools in dieser Kategorie am besten passt, hängt von Budget, Datenschutz-Anforderung und Erfahrungslevel ab – dafür gibt es unseren Tool-Finder mit Begründung. Passendes Tool finden oder direkt die Vergleichstabelle unten durchgehen.

Top-Tools der Kategorie

ToolKostenlos?Deutsch?EU-Server?Preis
ClickUp
ab 7 USD/Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung (Unlimited), 10 USD monatlich; KI-Zusatzmodul 'Brain' ab 9 USD/Nutzer/Monat separat buchbar laut PreisseiteDetails ansehen
Copilot StudioKostenlos + EU-Server
nutzungsbasiert ab 0,01 USD pro Nachricht, alternativ Capacity Pack ab 200 USD/MonatDetails ansehen
Durable
Kostenloser Einstieg; Launch-Tarif ab 22 USD/Monat bei jährlicher Zahlung (25 USD monatlich), Grow-Tarif ab 41 USD/Monat bei jährlicher Zahlung (49 USD monatlich) laut PreisseiteDetails ansehen
Jasper AI
ab 59 USD/Monat bei jährlicher Zahlung (Pro), 69 USD/Monat bei monatlicher Zahlung; Business-Tarif nur auf AnfrageDetails ansehen
MakeKostenlos + EU-Server
ab 9 USD/Monat (Core)Details ansehen
Microsoft CopilotKostenlos + EU-Server
ab 20 USD/Monat (Copilot Pro, zusätzlich zu einem bestehenden Microsoft-365-Abo)Details ansehen
n8n
ab 20.00 €/MonatDetails ansehen
neuroflash
ab 42.00 €/MonatDetails ansehen
Surfer SEO
ab 49.00 €/MonatDetails ansehen
Synthesia
ab 18 USD/Monat bei jährlicher Zahlung (Starter)Details ansehen
TextCortexKostenlos + EU-Server
ab 23.99 €/MonatDetails ansehen
tl;dvGünstigster verifizierter Preis
ab 18.00 €/MonatDetails ansehen
Vibe (ehemals Le Chat)
ab ca. 14,99 USD/Monat (Pro, laut Drittquellen – Betrag nicht offiziell auf der Preisseite bestätigt)Details ansehen
Writesonic
ab 79 USD/Monat bei jährlicher Zahlung (Starter) laut PreisseiteDetails ansehen

Nicht sicher, welches Tool passt?

Der KI-Tool-Finder empfiehlt dir passende Optionen für diese Kategorie.

Jetzt starten

Häufige Fragen

Für unkritische Aufgaben ohne personenbezogene oder vertrauliche Daten kann das genügen. Sobald Kunden- oder Mitarbeiterdaten verarbeitet werden, ist ein Business-/Enterprise-Tarif mit Auftragsverarbeitungsvertrag die sicherere Wahl, da Plus diesen nicht automatisch einschließt. {{PRÜFEN: aktuelle Tarifbedingungen vor Einsatz prüfen}}
Das hängt vom Tarif und den Kontoeinstellungen ab. Für Business-Tarife schließt OpenAI die Trainingsnutzung vertraglich meist aus; im Consumer-Bereich lässt sich das über die Datenschutzeinstellungen beeinflussen. {{PRÜFEN: aktuelle Einstellungsoptionen direkt in den OpenAI-Kontoeinstellungen verifizieren}}
Ein AVV ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung. Zusätzlich braucht es eine Rechtsgrundlage für die Verarbeitung, technisch-organisatorische Maßnahmen und – je nach Fall – eine Datenschutz-Folgenabschätzung. Das ersetzt keine Rechtsberatung.
Für unkritische Aufgaben ohne personenbezogene oder vertrauliche Daten oft ja. Sobald Kunden- oder Mitarbeiterdaten verarbeitet werden, solltest du auf einen Business-/Enterprise-Tarif mit Auftragsverarbeitungsvertrag wechseln, da Consumer-Tarife diesen in der Regel nicht standardmäßig einschließen.
Die DSGVO verlangt keine EU-Server per se, sondern ein angemessenes Schutzniveau bei der Datenübermittlung – etwa über Standardvertragsklauseln. EU-Datenresidenz ist aber ein zusätzliches, oft gewünschtes Kriterium, das viele große Anbieter inzwischen als Option anbieten. {{PRÜFEN: rechtliche Einschätzung von einer Fachperson bestätigen lassen}}
Häufig eignen sich Marketing/Content und Kundensupport als erste Testfelder, da sich Nutzen und Risiko dort gut abschätzen lassen. Bereiche mit hochsensiblen Daten (Personal, Recht, Finanzen) sollten erst folgen, wenn interne Richtlinien stehen.